In einer Putenhaltung im Landkreis Kleve am Niederrhein (Nordrhein-Westfalen) haben sich offenbar Tiere mit der Geflügelpest infiziert. Der Kreis handelte sofort. Die 16.000 Tiere des Betriebes werden gekeult.
In einer Pressemitteilung des Landkreises Kleve vom 19. November wird noch von einem Verdacht auf Geflügelpest gesprochen. Man wartet noch auf die Ergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), das als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit die eigenen Laborgebnisse noch bestätigen muss. Der Landkreis handelt jedoch bereits, die 16.000 Puten auf dem betroffenen Hof werden gekeult.
Sperrzone 10 Kilometer um den Hof
Der Kreis Kleve hat zur Seuchenabwehr im Umkreis von zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb eine vorläufige Sperrzone errichtet. Aktuell gelten Maßnahmen, die unter anderem den Kontakt zu anderen (Wild-)Tieren sowie die Einfuhr von Waren regeln. Gehaltene Tiere dürfen die vorläufige Sperrzone weder verlassen noch hineingebracht werden. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV).

































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