Durch die Eierknappheit infolge der Vogelgrippe entscheiden sich immer mehr US-Bürger für die private Hühnerhaltung.
Die Eierknappheit in den USA führt dazu, dass immer mehr Menschen eigenes Geflügel halten. Laut John Berry, einem Geflügelzüchter aus Houston, hat sich der Verkauf von Hühnern verdoppelt oder sogar verdreifacht. Der Grund: Die grassierende Vogelgrippe hat seit Dezember zur Keulung von über 24 Millionen Legehennen geführt, was Eier knapp und teuer macht.
Steigende Preise: Ein Dutzend Eier kostet bis zu 10 Dollar
Berry, Geschäftsführer der Firma Wabash, berichtet, dass wöchentlich über hundert Hennen verkauft werden. Viele Kunden entscheiden sich für eigene Hühner, weil die Eierpreise stark gestiegen sind oder Eier in Supermärkten gar nicht mehr verfügbar sind. In einigen Geschäften kostet ein Dutzend Eier bester Qualität inzwischen über zehn Dollar (rund 9,65 Euro), während die günstigsten Varianten für sechs Dollar verkauft werden – mehr als doppelt so viel wie üblich.
Die Auswirkungen sind deutlich sichtbar: In manchen Supermärkten sind die Regale leer, in anderen gibt es Mengenbegrenzungen von maximal einem Dutzend Eiern pro Kunde. Die Restaurantkette Waffle House verlangt mittlerweile einen Aufpreis von 50 Cent pro Ei in ihren Gerichten. In Seattle kam es sogar zu einem Diebstahl von 500 Eiern aus einem Restaurantlager.
Hühnerhaltung boomt – auch bei Anfängern
Viele US-Verbraucher sind von der Situation verunsichert, da sie es gewohnt sind, Eier zu niedrigen Preisen zu kaufen. Laut Berry haben die meisten Neukunden keinerlei Erfahrung in der Hühnerhaltung, doch die Sorge um die Versorgung mit Eiern treibt sie dazu, selbst Geflügel zu halten.
Quelle: ntv vom 13.2.2025




































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