Fleisch und Fisch bleiben für deutsche Verbraucher die wichtigste Warengruppe beim Lebensmitteleinkauf. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Im Durchschnitt gaben private Haushalte 2023 rund 335 Euro pro Monat für Nahrungsmittel aus. Hinzu kamen weitere Ausgaben für Getränke.
Fleisch bleibt größter Ausgabenposten
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entfielen 22 Prozent der monatlichen Lebensmittelausgaben auf Fleisch, Wurst sowie Fisch und Meeresfrüchte. Damit bleibt dieser Bereich die größte einzelne Warengruppe im Einkaufskorb deutscher Haushalte.
Die Daten stammen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2023 (EVS). Berücksichtigt wurden alle Haushaltsgruppen in Deutschland.
Eier, Milchprodukte und Getreide folgen dahinter
Jeweils rund 17 Prozent ihrer Lebensmittelausgaben verwendeten die Verbraucher für Getreideprodukte sowie für Milch, Molkereiprodukte und Eier.
Für Gemüse, Kartoffeln und vergleichbare Produkte gaben die Haushalte durchschnittlich 14 Prozent aus. Obst und Nüsse erreichten einen Anteil von neun Prozent. Auf Zucker und Süßwaren entfielen acht Prozent der monatlichen Ausgaben.
Haushalte zahlen zusätzlich für Getränke
Neben den Ausgaben für Lebensmittel investierten die privaten Haushalte monatlich durchschnittlich rund 75 Euro in Getränke.
Mehr als die Hälfte der Getränkekäufe entfiel auf alkoholfreie Produkte. Jeweils etwa ein Fünftel der Ausgaben verwendeten die Verbraucher für Wein und weinhaltige Getränke sowie für Kaffee und Tee.
Für Bier — einschließlich alkoholfreier Varianten — gaben die Haushalte rund 16 Prozent ihrer monatlichen Getränkeausgaben aus.
Konsumdaten bleiben wichtiger Marktindikator
Für die Agrar- und Ernährungswirtschaft liefern die Zahlen wichtige Hinweise auf das Verbraucherverhalten. Trotz steigender Diskussionen über alternative Proteinquellen bleibt Fleisch weiterhin ein zentraler Bestandteil der privaten Lebensmittelausgaben in Deutschland.
Vor allem Geflügelfleisch profitiert seit Jahren von einer stabilen Nachfrage und einer vergleichsweise positiven Verbraucherwahrnehmung.




































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