Im März 2025 stiegen vor allem die Preise für Geflügel und Eier deutlich, während pflanzliche Produkte im Preis nachgaben.
Im März 2025 lagen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte um 1,5 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber Februar 2025 war jedoch ein leichter Rückgang um 0,3 % zu verzeichnen. Bereits in den Monaten zuvor hatten die Preise zugelegt – im Februar um 2,7 % und im Januar um 2,2 %.
Laut Destatis zeigt sich dabei erneut ein gegensätzliches Bild zwischen den Bereichen tierischer und pflanzlicher Produktion: Während die Preise für tierische Erzeugnisse anzogen, lagen die pflanzlichen Produkte unter dem Vorjahresniveau.
Geflügelpreise ziehen an – Hähnchen mit Spitzenzuwachs
Die Preise für Geflügel stiegen im März 2025 deutlich um 7,6 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders stark fiel der Anstieg bei Hähnchen mit +8,8 % aus. Auch andere Geflügelarten wie Enten und Puten wurden teurer (+5,6 %). Eier verteuerten sich um 3,8 %. Im Februar 2025 war bei Eiern hingegen noch ein leichter Rückgang um 0,4 % zu verzeichnen, wie Destatis mitteilt.
Tierische Erzeugnisse treiben Erzeugerpreise nach oben
Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse lagen im März 2025 insgesamt um 6,3 % über dem Niveau des Vorjahres. Hauptverantwortlich dafür war der starke Anstieg beim Milchpreis: Dieser kletterte gegenüber März 2024 um 17,9 % und legte auch im Vergleich zum Vormonat Februar nochmals leicht zu (+0,4 %). Bereits im Februar war ein Plus von 18,6 % verzeichnet worden.
Demgegenüber verbilligten sich Tiere insgesamt im Jahresvergleich um 1,8 %. Besonders stark fielen die Preise bei Schlachtschweinen, die ein Minus von 21,2 % verzeichneten. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für Rinder um 33,4 %.
Pflanzliche Produkte günstiger – Kartoffeln im Preisverfall
Die Preise für pflanzliche Produkte sanken im März 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,5 %. Auch im Vergleich zum Vormonat Februar wurde ein Rückgang um 2,6 % festgestellt. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war der anhaltende Preisverfall bei Speisekartoffeln, deren Preis um 38,4 % unter dem Vorjahreswert lag. Diese negative Tendenz war bereits in den vorangegangenen Monaten beobachtet worden.
Handelsgewächse wurden insgesamt um 7,8 % günstiger angeboten. Raps bildete dabei eine Ausnahme: Hier stieg der Preis im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 %. Die Preise für Futterpflanzen sanken um deutliche 12,7 %.




































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.