Destatis: Preissteigerungen bei Energie, Dünger und Pappe

23 März 2022
Absatz

Das statistische Bundesamt (Destatis) hat Daten zu den aktuellen Erzeugerpreisen gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz) im Februar veröffentlicht. Danach lagen die Erzeugerpreise im vergangenen Monat um 25,9 Prozent höher als im Februar 2021. Gegenüber dem Vormonat Januar stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 1,4 Prozent. Die aktuellen Preisentwicklungen im Zusammenhang mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind in den Ergebnissen noch nicht enthalten. 

Starke Preissteigerungen bei allen Energieträgern

Hauptverantwortlich für den Anstieg ist nach Einschätzung von Destatis die Preisentwicklung bei der Energie. Alle Energieträger verzeichneten starke Preissteigerungen: Im Durchschnitt lagen sie im Februar 2022 68,0 Prozent über dem Vorjahresmonat und 2,2 Prozent höher als im Jahr zuvor. Den höchsten Einfluss auf diese Entwicklung hatte Erdgas (125,4 Prozent über dem Vorjahr). Ohne Berücksichtigung der Energie beträgt der Anstieg der Erzeugerpreise im Vergleich zum Februar 2021 12,4 Prozent.

Hohe Preissteigerungen bei den Vorleistungsgütern

Vorleistungsgüter waren 21,0 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Besonders große Preisanstiege sind unter anderem bei Düngemitteln und Stickstoffverbindungen (plus 71,7 Prozent), Verpackungsmitteln aus Holz (plus 62,2 Prozent) sowie Sekundärrohstoffen aus Papier und Pappe (plus 55,8 Prozent) zu verzeichnen. Nadelschnittholz war 54,1 Prozent teurer als im Februar 2021, Papier und Pappe 44,5 Prozent.

 

Destatis
Bild: Geflügelnews

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