In einem neuen Forschungsprojekt soll der Nutzen ressourceneffizienter Futtermittel in der Geflügelhaltung untersucht werden. Im Mittelpunkt stehen die Besonderheiten von Roggen sowie heimischer Proteinträger bei der Fütterung und die potenziellen Effekte auf Tiergesundheit und Tierwohl.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat grünes Licht für ein neues Forschungsvorhaben in der Geflügelhaltung gegeben. Im Projekt FUETURE soll der Nutzen ressourceneffizienter Futtermittel bewertet werden. Für diese Aspekte hatte das ebenfalls vom Agrarressort geförderte Projekt 6-R1 bereits valide Daten aus der Schweinemast geliefert. Gleiches soll nun bei Masthähnchen untersucht werden.
Welcher ökologische Fußabdruck?
Konkretes Ziel des Projekts ist es, wissenschaftlich den ökologischen Fußabdruck eines innovativen Fütterungskonzepts für Geflügel zu ermitteln. Den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Studien bilden Untersuchungen zu den Besonderheiten von Roggen sowie regionaler Proteinträger wie Erbse, Ackerbohne und Sojabohne in der Geflügelernährung und die potenziellen Effekte auf Tiergesundheit und Tierwohl.
KWS ist Mitinitiator
Initiatoren des neuen Forschungsprojekts sind das Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) sowie weitere Partner. KWS hatte bereits 6-R als Industriepartner begleitet. Das Unternehmen entwickelt nach eigenen Angaben mit einem breiten Produktportfolio an Kulturarten und digitalen Tools Lösungen für eine nachhaltige, ressourcenschonende und ökonomische Tierfütterung.

































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.