Benedikt Heitmann und Matthias Keim züchten auf ihrem Hof in Lotte bei Osnabrück (Niedersachsen) alte Hühnerrassen, die Eier in den unterschiedlichsten Farben legen. Die Bruteier verkaufen sie auch an landwirtschaftliche Betriebe mit Direktvermarktung. Bunte Eier sind im Sortiment ein schöner Blickfang.
Der Verkauf von Bruteiern der verschiedensten Rassen mit besonderen Eierfarben hat sich bei Benedikt Heitmann und Matthias Keim über die Jahre zu einem intensiven Nebenerwerb entwickelt. Unter dem Namen „Cocky Locky Farm“ verkaufen sie Bruteier nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. „Der Trend geht zu bunten Eiern auf dem Frühstückstisch“, freuen sie sich. Auf dem Hof gibt es zehn verschiedene Rassen, sie kreuzen aber auch, um neue Eierfarben zu erhalten.
Große Nachfrage nach besonderen Eifarben
Bei der Rasse „Marans“ züchten die Beiden auf eine sehr dunkle Eifarbe, die von dunkelrot bis hin zu fast schwarz reicht. Viele Kunden wünschten sich intensive Farben wie auch von den „Lavender Araucana“, die grasgrüne Eier legen oder die „Opal legbar“, deren Eifarbe hellblau ist. „Bei einigen Rassen/Eierfarben gibt es tatsächlich eine lange Reservierungsliste und meist haben wir eher zu wenig Bruteier als zu viele“, so Benedikt Heitmann. Neben Privatpersonen sind unter den Bruteier-Kunden oft landwirtschaftliche Betriebe mit einem Hofladen oder einer anderen Direktvermarktung. Bunte Eier ergänzen dort das Sortiment ein schöner Blickfang.

































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.