Nach den ersten Vogelgrippe-Fällen dieses Herbstes in Deutschland melden auch die Niederlanden zwei betroffene Betriebe. Einmal geht es um einen Legehennenbetrieb mit 45.000 Tieren, der andere Fall betrifft eine kline Haltung mit 150 Hühnern.
In einem Legehennenbetrieb in Lütjegast bei Groningen wurde die Vogelgrippe nachgewiesen. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, werden die rund 45.000 Tiere des Betriebs gekeult. Es handelt sich um den ersten Vogelgrippeausbruch in den Niederlanden seit Juli dieses Jahres. Um den Ausbruchsbetrieb wurden die üblichen Restriktionsgebiete ausgewiesen. Für die 21 Geflügelbetriebe im Umkreis von zehn Kilometern gilt u.a. ein Transportverbot.
Zweiter Fall am Ijsselmeer
Der zweite Fall betrifft einen Betreuungsbauernhof in der Gemeinde Edam-Volendam. Die dort gehaltenen 150 Hühner werden auch gekeult. Die Gemeinde Edam-Volendam liegt am Ijsselmeer.
Die niederländischen Behörden prüfen derzeit, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei, Ernährungssicherheit und Natur (LVVN) beobachtet die Lage bezüglich der Vogelgrippe genau und hat bei der Expertengruppe für Tierkrankheiten eine neue Risikobewertung angefordert.










































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