Die Bundesregierung bekräftigt ihre Unterstützung für das Amt der Bundestierschutzbeauftragten und verlängert den Vertrag von Ariane Kari vorerst um drei Monate.
Die Bundesregierung hält weiterhin am Amt der oder des Tierschutzbeauftragten des Bundes fest. Das bestätigte ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst AGRA Europe. Zwar sei noch unklar, wer das Amt künftig übernehmen werde, jedoch wird der Vertrag der derzeitigen Amtsinhaberin Ariane Kari vorerst um drei Monate verlängert.
Ariane Kari bleibt vorerst Bundestierschutzbeauftragte
Kari war am 1. Juni 2023 auf Beschluss des damaligen Bundeskabinetts zur Bundestierschutzbeauftragten ernannt worden. Ihr ursprünglich bis 31. Mai 2025 laufender Vertrag wird nun bis Ende August verlängert, so der Ministeriumssprecher.
Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, begrüßt die Verlängerung als positives Signal. Er lobt Kari für ihre bisherige Arbeit, die seiner Einschätzung nach unabhängig von wirtschaftlichen oder parteipolitischen Interessen und mit hoher Fachkompetenz erfolgte. Kari habe wichtigen Tierschutzthemen Sichtbarkeit verschafft und wertvolle Netzwerkarbeit geleistet.
Schröder spricht sich für eine dauerhafte Verlängerung ihres Amts aus. Dies wäre seiner Meinung nach ein deutliches Zeichen, dass die Bundesregierung das im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz künftig ernsthafter verfolgen will. Millionen Tierschützerinnen und Tierschützer würden dadurch mehr Vertrauen in die Politik gewinnen.




































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.