Neue Technologie verbessert Lebensmittelsicherheit bei Hühnerfleisch

13 September 2025
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Lebensmittelsicherheit

Aus den USA kommt eine Nachricht über ein innovatives Farbspektrometer zu Verbesserung der Qualität von Geflügelfleisch. Das Gerät soll es ermöglichen, Verunreinigungen in Hühnerfleisch innerhalb von Sekunden zu erkennen. Die Technologie spart Zeit, reduziert Rückrufaktionen und erhöht die Lebensmittelsicherheit.

Farbspektrometer als neue Kontrollmethode

Geflügelverarbeiter erhalten mit einem neu entwickelten Farbspektrometer ein Werkzeug, das die Qualitätssicherung auf eine neue Ebene hebt. Das Gerät scannt Hühnerfleisch und identifiziert mithilfe von maschinellem Lernen Farbunterschiede, die auf mögliche Verunreinigungen hinweisen. Anschließend analysiert ein spezielles Messsystem bestimmte Aminosäuren, um den Grad der Verunreinigung exakt in Prozent anzugeben.

Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Tests

Laut Clark Griscom, Lebensmitteltechnologe und Absolvent der Universität von Arkansas, bietet die Technologie entscheidende Vorteile gegenüber bisherigen Kontrollmethoden. Während klassische Test oft mehrere Tage dauern, liefert das Farbspektrometer Ergebnisse innerhalb von Sekunden. Das beschleunige Produktionsprozesse und verringere das Risiko von Rückrufaktionen.

Unsichtbare Gefahren werden sichtbar

Ein zentraler Vorteil des Systems liegt in der Prävention. Verunreinigungen können bereits vor der Verarbeitung und Verpackung erkannt werden – auch dann, wenn sie für das menschliche Auge unsichtbar bleiben. Damit wird die Gefahr reduziert, dass kontaminierte Produkte in den Handel gelangen oder Produktionslinien stillgelegt werden müssen.

Perspektive: Automatisierung in der Geflügelverarbeitung

Derzeit wird das Gerät noch manuell bedient. Griscom und sein Forscherteam arbeiten jedoch an einer Weiterentwicklung, die eine Automatisierung ermöglicht. Ziel ist ein Roboter, der das Hühnerfleisch selbstständig scannt und direkt anzeigt, wo eine Reinigung notwendig ist.

Lorena Bronk
Bild: USDA Alice Welch
Quelle: www.wattagnet.com

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