EU-Ratspräsidentschaft: Ungarn stellt Lebensmittelsouveränität obenan

22 Juni 2024
Gesellschaft
Flaggen der EU und Ungarn

Ab dem 1. Juli 2024 übernimmt Ungarn für die nächsten sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft. Ungarn hob die entscheidende Rolle der Landwirte in Europa hervor und betonte, dass Lebensmittelsouveränität und -sicherheit Teil der „strategischen Autonomie" der EU sein sollten.

In einem kürzlich veröffentlichten Dokument hob Ungarn die entscheidende Rolle der Landwirte in Europa für die Versorgungssicherheit hervor. „Die europäische Landwirtschaft und die mit ihr verbundene verarbeitende Industrie spielen eine zentrale Rolle bei der Wiederherstellung der unterbrochenen globalen Versorgungsketten“, heißt es in dem Text. Das berichtet das Euractiv-Mediennetzwerk. Ziel sei ein souveränes europäisches Lebensmittelsystem.

Ungarn widersetzt sich zwar nach wie vor mehreren politischen Vorhaben im Rahmen des Green Deal, die sich auf die Landwirtschaft auswirken, einschließlich des kürzlich verabschiedeten Renaturierungsgesetzes. Dennoch bezeichnete die bevorstehende ungarische Ratspräsidentschaft die nachhaltige Landwirtschaft als eine „zentrale Priorität.“

Im Blick will die anstehende Ungarn-Ratspräsidentschaft aber auch die globale Lebensmittelsicherheit behalten.

Geflügelnews
Bild: AdobeStock_EdNurg

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