In Kitzingen untersucht die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, wie sich Haltung und Genetik auf die Mastleistung von Puten auswirken. Erste Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Herkunft der Tiere stärker ins Gewicht fällt als die Haltungsbedingungen.
Zwei Genetiken im Test
In diesem Projekt der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Kitzingen werden männliche Puten zweier Genetiken (B.U.T. Bio6 und TP25) unter Praxisbedingungen verglichen.
Ziel ist es, ihre Mastleistung in zwei Haltungsformen zu untersuchen: Haltungsform 2 (ohne Außenklimabereich, höhere Besatzdichte) und Haltungsform 3 (mit Auslaufmöglichkeit, geringere Besatzdichte und mehr Beschäftigungsmaterial wie Heuraufen).
Nach einer Aufzuchtphase wurden die Tiere gleichmäßig auf 24 Abteile verteilt. Während des gesamten Versuchs werden Daten wie Gewicht, Futter- und Wasserverbrauch regelmäßig erfasst.
Tierzustand im Blick
Der Versuch läuft bis zur Schlachtung mit 21 Wochen. Danach werden Schlachtkörper und Teilstücke genau analysiert. Erste Eindrücke zeigen eher Unterschiede zwischen den Genetiken als zwischen den Haltungsformen, wobei Tiere mit Auslauf bereits dunklere Kopfmerkmale aufweisen, wie z.B. die Warzen oder auch der Kehllappen. Zusätzlich wird am Ende der Tierzustand bewertet (z. B. Gefieder, Haut und Sauberkeit).




































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