Stellten das neue Rohstoff-Zeichen vor (v. l. n. r.): Nico Wolff, Geschäftsführer der Spreenhagener Vermehrungsbetriebe für Legehennen, Michael Schulze Kalthoff, Vorstand Westfleisch, Björn Fromm, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels, Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisen Verbandes, Hans Peter Goldnick, Präsident des ZDG, Peter Jürgens, Geschäftsführer der ZKHL, Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse.
Auf der Grünen Woche 2026 hat die Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e. V. (ZKHL) die Entwicklung des Herkunftskennzeichens Deutschland beleuchtet und ein neues Rohstoff-Zeichen vorgestellt. Die Geflügelbranche war auch dabei. Mit dem neuen Rohstoff-Zeichen ist es ab sofort möglich, in Mischprodukten die deutsche Herkunft der landwirtschaftlichen Rohstoffe auszuloben.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung auf der Grünen Woche in Berlin stand die aktuelle Weiterentwicklung des Systems „Herkunftskennzeichen Deutschland“. Seit dem 1. Januar diesen Jahres erlaubt das neue Rohstoff-Zeichen die Auslobung auf Produkten mit mehreren Zutaten. So könnte beispielsweise mit dem Text „Eier aus deutscher Landwirtschaft“ auf einem Eiersalat die deutsche Herkunft der Hauptzutat angezeigt werden. Das stellt eine deutliche Erweiterung der Auszeichnungsmöglichkeiten gegenüber dem bisherigen Herkunftskennzeichen „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ dar.
Erweiterung der Produktgruppen beim Herkunftskennzeichen
Außerdem können künftig weitere Produktgruppen das Herkunftszeichen „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“ sowie das neue Rohstoff-Zeichen nutzen. Dazu gehören jetzt auch Getreide, Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Zucker, Fruchtsaft, Honig sowie Pflanzen und Blumen.




































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