VLOG und ZKHL vereinfachen Herkunftskennzeichen: Ein Audit reicht künftig für Gentechnikfreiheit und deutsche Herkunft.
Ab sofort übernimmt der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) Aufgaben eines kooperierenden Prüfsystems für den Verein Zentrale Koordination Handel-Landwirtschaft e.V. (ZKHL). Konkret geht es um die Vergabe des Herkunftskennzeichens „Gutes aus deutscher Landwirtschaft“.
Ein Audit für zwei Nachweise: Unternehmen profitieren von Synergie
Laut VLOG wird damit der Prüfaufwand für Unternehmen, die das Zeichen nutzen wollen, deutlich reduziert. Denn die Kontrolle des Zusatzmoduls zum Herkunftskennzeichen kann künftig parallel zum regulären VLOG-Audit erfolgen – ein separates Audit entfällt.
Das Herkunftskennzeichen „Deutschland“ steht Lebensmittelherstellern und -händlern zur Verfügung, um ihre Produkte entsprechend zu kennzeichnen. ZKHL und VLOG erwarten von ihrer Kooperation eine Entlastung für die Zeichenanwender und deren Partnerbetriebe.
Ziel: Weniger Aufwand für Zeichenanwender und mehr Transparenz im Markt
Unternehmen, die bereits VLOG-zertifiziert sind und das Herkunftskennzeichen nutzen möchten, können online auf der ZKHL-Website prüfen, ob ihre Produkte die Voraussetzungen erfüllen. Dort ist auch eine Registrierung über ein Webformular möglich.
Für die tatsächliche Zeichennutzung ist der Abschluss einer Zeichennutzungsvereinbarung mit dem Markeninhaber ZKHL erforderlich. Diese Vereinbarung kann über die Geschäftsstelle der ZKHL bezogen werden.
Laut ZKHL ist das Ziel der neuen Zusammenarbeit, die Abläufe für Unternehmen zu vereinfachen und Synergien bei der Qualitätskontrolle zu nutzen.

































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