Geflügelpest in Ostflandern: Transportverbot in der Grenzregion

10 März 2025
Biosicherheit
Vogelgrippe

Vogelgrippe in Belgien: Ein neuer Fall in Ostflandern führt zu Sperrzonen und Transportverboten – auch in den Niederlanden.

Vogelgrippe in Belgien: Erneuter Ausbruch in Ostflandern

In einem Masthähnchenbetrieb in Sint-Gillis-Waas, Belgien, wurde am Donnerstag die Vogelgrippe nachgewiesen. Der Betrieb liegt nahe der niederländischen Grenze in der Provinz Ostflandern, was auch Auswirkungen auf die Niederlande hat.

Laut der niederländischen Zentralregierung wird der betroffene Betrieb in Belgien gekeult. Zudem hat die niederländische Landwirtschaftsministerin Femke Wiersma eine Überwachungszone in den angrenzenden niederländischen Gebieten eingerichtet. Bereits am 18. Februar musste in demselben belgischen Ort ein weiterer Betrieb wegen der Vogelgrippe geräumt werden.

Niederlande richten Überwachungszone ein

Das niederländische Landwirtschaftsministerium erklärte, dass die neue 10-Kilometer-Sperrzone teilweise mit einer bereits bestehenden Zone aus dem vorherigen Ausbruch überschneidet. In diesem Gebiet befindet sich ein niederländischer Geflügelbetrieb, der bereits zuvor von den Maßnahmen betroffen war. Innerhalb der Zone gilt ein striktes Transportverbot.

Transportverbot für Geflügel und tierische Produkte

Das Transportverbot untersagt die Verbringung von Geflügel, Eiern sowie tierischen Erzeugnissen aus betroffenen Betrieben. Auch der Transport von Vogelmist und benutzter Einstreu ist verboten. Diese Maßnahmen sollen die Ausbreitung des Virus verhindern.

Guus Daamen
Bild: Guus Daamen

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