Die Parlamentarische Staatssekretärin Martina Englhardt-Kopf hat den PHW-Standort Donautal Geflügelspezialitäten in Bogen besucht. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen der deutschen Geflügelfleischerzeugung, Versorgungssicherheit sowie die Bedeutung regionaler Wertschöpfungsketten.
Rundgang durch Schlachtung und Verarbeitung
Beim Besuch am 2. Juli informierte sich die Staatssekretärin über die Produktion am Standort Bogen in Bayern. Im Mittelpunkt der Visite stand ein Rundgang durch die Produktion mit Schlachtung, Verarbeitung und Verpackung von Hähnchen.
Die Parlamentarische Staatssekretärin konnte sich dabei ein umfassendes Bild von den hohen Standards in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Tierwohl und Verarbeitungsqualität machen. Dr. Thomas Janning, Leiter Stabsstelle Politik und Verbände der PHW-Gruppe, stellte im Rahmen des Rundgangs die Standards des Unternehmens in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Tierwohl und Verarbeitungsqualität vor.
Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung tauschten sich die Beteiligten über die strategische Ausrichtung der deutschen Geflügelwirtschaft aus. Themen waren unter anderem Versorgungssicherheit, Digitalisierung, technologische Innovationen und die Sicherung heimischer Produktionsstrukturen im internationalen Wettbewerb. „Gerade in Zeiten globaler Lieferkettendiskussionen ist regionale Wertschöpfung ein entscheidender Vorteil“, sagte Dr. Janning. „Wir brauchen eine solide, eigenständige deutsche Geflügelfleischerzeugung. Aus diesem Grund steht bei uns als Familienunternehmen der Kreislaufgedanke an oberster Stelle. Und mit unserer Marke WIESENHOF setzen wir als Marktführer klare Maßstäbe im Hinblick auf Rückverfolgbarkeit und Transparenz.“
Politik stellt Versorgungssicherheit in den Mittelpunkt
Martina Englhardt-Kopf hob die Bedeutung der Landwirte sowie der Lebensmittelwirtschaft für die Versorgungssicherheit hervor. „Versorgungssicherheit ist in Zeiten wie diesen wichtiger denn je. Unsere Landwirtinnen und Landwirte sowie die Verarbeiter und Hersteller von Lebensmitteln vor Ort leisten dafür einen unverzichtbaren Beitrag“, sagte Martina Englhardt-Kopf. „Wir setzen uns daher für gute Rahmenbedingungen ein, nicht zuletzt durch den weiteren Abbau unnötiger Bürokratie. Das sichert Arbeitsplätze und Wertschöpfung gerade in ländlichen Räumen.“
Die Staatssekretärin bezeichnete den Austausch mit Praktikern aus Landwirtschaft und Verarbeitung als wichtigen Bestandteil ihrer politischen Arbeit.
PHW investiert in Kreislaufwirtschaft
Nach Angaben der PHW-Gruppe prägt der Leitgedanke, in Kreisläufen zu handeln und Synergien zu schaffen, die gesamte Struktur des Unternehmens. Dazu zählen auch Investitionen in regenerative Energien.
Das jüngste Projekt auf diesem Gebiet ist die Biomethangasanlage der Tochterfirma NDEnergie in Bohmte bei Osnabrück, die im April 2026 in Betrieb gegangen ist. Die Anlage gilt innerhalb der PHW-Gruppe als weiterer Schritt beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft im Geflügelbereich.






































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