PHW-Gruppe: Weiterer Schritt in Sachen Energieautarkie

12 März 2026
Agribusiness
PHW Biomethangasanlage Bohmte

Die PHW-Gruppe, Deutschlands größter Geflügelproduzent mit Sitz im niedersächsischen Rechterfeld, geht einen Schritt weiter in Richtung Engerieautarkie. In Bohmte bei Osnabrück wurde die Biomethananlage der Tochterfirma NDEnergie in Betrieb genommen. 

Mit der Inbetriebnahme der Biomethangasanlage in Bohmte bei Osnabrück sei nun ein weiterer wichtiger Meilenstein in Sachen Kreislaufwirtschaft im Kerngeschäftsfeld Geflügel erreicht, heißt es in der Pressemitteilung der PHW-Gruppe. Das übergeordnete Ziel sei es, die eigene PHW-Infrastruktur so aufzubauen und weiterzuentwickeln, dass immer in Kreisläufen gedacht und Synergien geschaffen würden. 

125.000 t Wirtschaftsdünger pro Jahr

Mit der jetzt in Betrieb genommenen Biomethangasanlage könne ein weiterer Kreislauf geschlossen werden. Neben Schweine- und Rindergülle wird Geflügelmist aus der PHW-eigenen Erzeugungskette verarbeitet. Der Geflügelmist kommt von Betrieben in einem Umkreis von bis zu 80 Kilometern um Bohmte. Neben dem Biogas wird ein standardisierter Wirtschaftsdünger gewonnen, der wieder im Ackerbau genutzt werden kann. Die jährliche Produktionsmenge soll bei 125.000 t Wirtschaftsdünger liegen.

CO2 -Gewinnung für Produktionsbetriebe

In der Biogasanlage wird hochreines CO2 zurückgewonnen. Diese wertvolle Ressource könne in den eigenen Produktionsbetrieben eingebunden werden und somit fossiles CO2 zu 100 Prozent ersetzen. „Das entstehende Biogas kann zudem über die Umwandlung in CNG oder LNG als Kraftstoff für Fahrzeuge dienen“, erklärt Rainer Aschenbroich, geschäftsführender Gesellschafter der NDEnergie. Die Biomethangasanlage leiste einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung in Deutschland, so Aschenbroich.

PM/Geflügelnews
Bild: NDEnergie

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