In einem Putenmastbetrieb in Veltheim im Harzkreis (Niedersachsen) trat ein mysteriöses Tiersterben auf. Eine Untersuchung hatte schnell ergeben, dass dieses Mal nicht die Vogelgrippe schuld war.
In einem Putenbetrieb mit fünf Ställen und insgesamt 15.000 Tieren war es in einem Stall zu einem vermehrten Verenden von Tieren gekommen. Innerhalb von vier Tagen war etwa ein Drittel der Puten gestorben. Die Tiere waren schlachtreif und sollten in wenigen Tagen zur Schlachtung gehen.
Schnellproben hatten das Vogelgrippe-Virus als Verursacher ausgeschlossen. In den anderen vier Ställen gab es keine Puten-Todesfälle. Das teilte der Landkreis mit. Des Rätsels Lösung: In einem Mischfutterwerk wurde dem Putenfutter irrtümlich ein ungeeignetes Arzneimittel zugemischt. Um die Tiere von ihrem Leiden zu erlösen, wurden sie tierschutzgerecht getötet.

































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