In der niedersächsischen Gemeinde Wardenburg brannte am Wochenende ein Geflügelstall mit etwa 20.000 Legehennen. Ein Teil der Tiere konnte gerettet werden. Rettungsdienst, THW und Feuerwehr waren mit rund 150 Einsatzkräften vor Ort.
Im niedersächsischen Wardenburg bei Oldenburg ist am Sonntag ein Legehennenstall abgebrannt. Der Besitzer hatte morgens die Ortsfeuerwehr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchentwicklung sichtbar.
Dichter Rauch drang aus den Lüftungsschornsteinen des landwirtschaftlichen Betriebes, und erste Flammen schlugen bereits durch das Dach. Der Einsatzleiter ließ umgehend die Alarmstufe erhöhen, sodass im weiteren Verlauf die gesamte Gemeindefeuerwehr Wardenburg nachalarmiert wurde. Zur Unterstützung rückten außerdem zwei Drehleitern aus der Stadt Oldenburg und der Stadt Wildeshausen an.
Mehrere Wehren halfen mit verschiedenen Gerätschaften
Auch die Schnelleinsatzgruppe (SEG) zur Verpflegung der Einsatzkräfte sowie ein Großlüfter der Freiwilligen Feuerwehr Friesoythe und ein Lösch- und Belüftungsroboter der Kreisfeuerwehr Oldenburg kamen zum Einsatz. Die Ortsfeuerwehr Littel verschaffte der Einsatzleitung mit Luftaufnahmen durch ihrer Drohne einen Überblick aus der Luft.
Eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage stellte zunächst eine Behinderung bei der Brandbekämpfung dar, da die Module ein Erreichen des Feuers im Dachbereich erschwerten. Eine besondere Gefahr für die Einsatzkräfte ging von ihr allerdings nicht aus. Nach etwa einer Stunde wurde das Feuer unter Kontrolle gebracht. Zahlreiche Tiere konnten rechtzeitig ins Freie gerettet werden und wurde zu einem Ausweichstall gebracht.
Das Stallgebäude wurde durch den Brand schwer beschädigt. Zur Brandursache und Schadenshöhe hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.




































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