Zum Jahresende zieht Geflügelnews Bilanz. Welche Themen haben Leserinnen und Leser besonders beschäftigt? Ein leergefegter Eiermarkt sorgte im Februar 2025 für Schlagzeilen, während die Vogelgrippe erneut Betriebe traf.
Eiermarkt gerät aus dem Gleichgewicht
Der meistgelesene Artikel im Februar befasste sich mit einer außergewöhnlichen Situation am Eiermarkt. Die Nachfrage überstieg das Angebot deutlich, die Preise zogen kräftig an. Der Markt wirkte nahezu leer – und das, obwohl Ostern erst in der zweiten Aprilhälfte lag.
Für viele Branchenkenner kam diese Entwicklung überraschend. Üblicherweise dämpfen späte Ostertermine die Preise. Im Frühjahr 2025 kehrte sich dieses Muster jedoch um. Die angespannte Lage stellte eine bisher kaum gekannte Ausnahme dar.
Knappheit verschärft sich entlang der gesamten Kette
Ein weiterer stark beachteter Beitrag zeichnete ein noch drastischeres Bild. Leere Regale, fehlende Ware in verschiedenen Verpackungsgrößen und Haltungsformen sowie eine extreme Volatilität prägten den Markt. Die gewohnte Verfügbarkeit von Eiern galt plötzlich nicht mehr als selbstverständlich.
Die hohe Konsumnachfrage hielt unvermindert an. Handel und Verarbeitung spürten die Knappheit gleichermaßen. Beobachter schlossen zeitweise sogar Einschränkungen beim Einkauf nicht aus. Der Eiermarkt zeigte sich so angespannt wie selten zuvor.
Vogelgrippe trifft Legehennenbetrieb im Emsland
Große Aufmerksamkeit erhielt auch ein bestätigter Ausbruch der Vogelgrippe in Niedersachsen. In Emsbüren im Landkreis Emsland war eine Legehennenhaltung mit rund 12.000 Tieren betroffen. Das Landeslabor LAVES wies das AI-H5-Virus zunächst nach, das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte den Befund anschließend.
Der Fall unterstrich erneut, wie fragil die Versorgungslage bleibt. Jeder weitere Ausbruch erhöht den Druck auf einen ohnehin angespannten Markt.

































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