Der Bio-Markt wächst weiter – trotz anhaltender Konsumflaute. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln um 3,8 Prozent. Während große Handelsketten zulegen, geraten Hofläden und die Direktvermarktung leicht ins Hintertreffen.
Bio boomt weiter in Deutschland. Der Bio-Spitzenverband BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) veröffentlichte jetzt Zahlen für das zweite Quartal 2026. In dieser Zeit stieg der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln um 3,8 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2025.
Gewinner sind Drogerie- und Supermärkte
Besonders hoch fiel das Wachstum erneut bei den Drogeriemärkten aus mit einem Plus von 19,7 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2025. Anbieter wie dm oder Rossmann profitieren von ihren deutlich erweiterten Bio-Sortimenten. Dazu gehören Snacks, vegane oder proteinhaltige Produkte, Babykost und Tee.
Die meiste Bio-Ware vertrieben die Vollsortimenter wie Rewe oder Kaufland mit einem Anteil von 31,5 Prozent, gefolgt von den Discountern mit 26,9 Prozent, dem Fachhandel mit 17,3 Prozent und den Drogeriemärkten mit 12,5 Prozent. Die restlichen 11,8 Prozent verteilen sich vor allem auf den Ab-Hof-Verkauf, Wochenmärkte und den E-Commerce (3,2 Prozent), aber auch Bäckereien, Schlachtereien oder Tankstellen.




































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