Im emsländischen Osterbrock hat der Betrieb Raming 2025 einen neuen Bio-Junghennenaufzuchtstall für 30.000 Tiere in Betrieb genommen. Der Familienbetrieb kombiniert tiergerechte Haltung mit moderner Stalltechnik und einer weitgehend autarken Energieversorgung aus Biogas und Photovoltaik.
Auf dem Betrieb Raming im emsländischen Osterbrock wurde 2025 ein moderner Bio-Junghennenaufzuchtstall für 30.000 Tiere in Betrieb genommen.
Tiergerechte Aufzucht vom ersten Lebenstag an
Bei einem Rundgang zeigen die Betriebsleiter die Ausstattung des Stalls und erklären, wie die Küken von den ersten Lebenstagen bis zu ihrem Auszug nach 17 Wochen aufgezogen werden. Dazu gehören moderne Volierensysteme, durchdachte Fütterungs- und Tränktechnik, Sitzstangen zur Förderung der Beweglichkeit sowie ein umfassendes Hygiene- und Impfkonzept.
Besonders wichtig ist eine tiergerechte Aufzucht: Ab der achten Woche nutzen die Junghennen den überdachten Wintergarten, ab dem 70. Lebenstag steht ihnen der Freilandauslauf zur Verfügung. Dank flexibler Stallaufteilung können zudem unterschiedliche Herdengrößen entsprechend den Kundenwünschen aufgezogen werden.
Eigene Energie für Stall und Schnellladestation
Neben der Tierhaltung setzt der Betrieb konsequent auf erneuerbare Energien. Eine Biogasanlage, Photovoltaik und ein 230-kWh-Stromspeicher versorgen den Hof sowie eine öffentlich zugängliche 300-kW-Schnellladestation rund um die Uhr mit regional erzeugtem Ökostrom. Eine Kaffee-Box bietet dabei Radfahrern und Besuchern einen angenehmen Zwischenstopp.
Der Betrieb zeigt, wie sich moderne Bio-Geflügelhaltung, hohe Tierwohlstandards und nachhaltige Energieversorgung sinnvoll miteinander verbinden lassen.






































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.