Vogelgrippe H5N1: Dreijähriges Kind in Mexiko schwer erkrankt

07 April 2025
Biosicherheit
Mexico

In Mexiko ist erstmals eine Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 bei einem Menschen nachgewiesen worden. Betroffen ist ein dreijähriges Mädchen aus dem Bundesstaat Durango, das sich in einem ernsten Gesundheitszustand befindet. 

Laut Angaben des mexikanischen Gesundheitsministeriums wird das Kind derzeit in einer Klinik behandelt.

Wie sich das Mädchen mit dem Virus infiziert hat, ist laut Behörden noch unklar. Ermittler untersuchen derzeit Wildvögel in der Umgebung des Wohnorts. Das Gesundheitsrisiko für die breite Bevölkerung schätzen die Behörden trotz des Falls als gering ein.

WHO: Über 460 Todesfälle durch H5N1 seit 2003

Weltweit ist das H5N1-Virus insbesondere unter Wildvögeln weit verbreitet. Inzwischen wurden auch zahlreiche Infektionen bei wild lebenden Säugetieren festgestellt. Immer wieder treten Fälle auch beim Menschen auf. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben zwischen 2003 und dem 12. Dezember 2024 insgesamt 464 Menschen an dem Virus. Indonesien verzeichnete mit 168 Todesfällen die meisten Opfer, gefolgt von Ägypten, Kambodscha, China und Thailand.

Auch in den USA ist die Vogelgrippe auf dem Vormarsch. Im vergangenen Jahr meldete die WHO dort 70 Infektionsfälle bei Menschen – die tatsächliche Zahl könnte laut Studien aber deutlich höher sein. Im Januar 2025 kam es in den USA erstmals zu einem Todesfall durch H5N1.

Quelle: Angaben des mexikanischen Gesundheitsministeriums sowie der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Geflügelnews/agrarheute mit Material von tagesschau.de
Bild: Adobe-Stock-Pixel-Shot

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