Rentenbank: Stallbau und Windkraft legen kräftig zu

10 August 2026
Deutschland
Stallneubau

Die Investitionsbereitschaft in der Landwirtschaft ist weiter da: Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat ihr Fördergeschäft im ersten Halbjahr 2026 um mehr als zehn Prozent gesteigert. Besonders gefragt waren Finanzierungen für Stallbauten – darunter Geflügelställe – sowie Projekte zur Windenergie.

Die Landwirtschaftlichen Rentenbank verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg ihres Neugeschäfts auf 5,8 Mrd. Euro. Im Vorjahreshalbjahr waren es 5,3 Mrd. Euro. Besonders dynamisch entwickelten sich hierbei die Programmkredite: Das Neugeschäft in diesem Bereich wuchs um 51,4 Prozent auf 4,2 Mrd. Euro. Das Neugeschäft in der Kundengruppe „Primärproduktion“, also der Landwirtschaft, wuchs dabei um 11,3 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro. 

Investitionen in Stallbauten, insbesondere für Rinder, Geflügel und Schweine, lagen über dem Vorjahresniveau. Ein besonders kräftiger Anstieg erfolgte in der Kundengruppe „Erneuerbaren Energien“. Deren Neugeschäft hat sich mehr als verdoppelt auf rund 1,6 Mrd. Euro. Das resultierte vor allem aus der Förderung von Windkraftanlagen. 

Investitionen für Start-up-Strategie des Bundes

Die Bundesregierung will Start-ups fördern und stellt hierfür finanzielle Mittel, Netzwerke und Infrastruktur bereit. In diesem Rahmen sind Maßnahmen der Rentenbank enthalten- Gemeinsam mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium fördert die Rentenbank gezielt agrarnahe Start-ups durch verschiedene Programme und Partnerschaften. 

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Der Förderauftrag schließt neben der Land- und Forstwirtschaft sowie der gesamten Wertschöpfungskette Lebensmittel den Ausbau erneuerbarer Energien ebenso ein wie die Förderung der Bioökonomie. Besonderes Gewicht liegt auf der Innovationsförderung. Sie reicht von der Forschung und Entwicklung an Hochschulen über die Start-up-Förderung bis hin zur Markt- und Praxiseinführung neuer Technologien und Produkte. 

PM/Christa Diekmann-Lenartz
Bild: Christa Diekmann-Lenartz

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