Vier Tage lang stand die Pekingente im Mittelpunkt des Standes der niedersächsischen Arbeitsgruppe „Enten und Gänse“ auf der Grünen Woche. Die Arbeitsgruppe nutzte die Bühne in Berlin, um Verbrauchern Einblicke in moderne Haltung und Tierschutzarbeit zu geben. Das Interesse war groß und die Resonanz sehr positiv.
Die Arbeitsgruppe „Enten und Gänse“ ist Bestandteil des Niedersächsischen Tierschutzplans für nachhaltige Nutztierhaltung. Mit viel Freude und Engagement stellte die Arbeitsgruppe ihre Arbeit auf der diesjährigen Grünen Woche in Berlin vor. Ziel war es, Verbraucherinnen und Verbraucher über die Haltung der niedersächsischen Pekingente zu informieren.
Neuer Flyer für die Grüne Woche
Der eigens für die Messe entworfene neue Flyer gab Einblick in die umfangreichen Aufgabenbereiche der Arbeitsgruppe. Dazu gehört auch die Prüfung und Optimierung von Haltungsbedingungen des in Niedersachsen gehaltenen Wassergeflügels.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe klärten Verbraucherinnen und Verbraucher am Stand über die spezifischen Bedürfnisse der Pekingente auf. Als Anschauungsmaterial dienten u. a. verschiedene Tränkesysteme, die im Entenmaststall zum Einsatz kommen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Nutzen einer speziellen Trichtertränke als offenes Wasserangebot für die Tiere erläutert. Diese wird gemäß der niedersächsischen Pekingentenvereinbarung bereits seit vielen Jahren verpflichtend in niedersächsischen Entenställen bereitgestellt.
Verkostung von Entensalami und geräucherter Brust
Neben dem fachlichen kam aber auch der kulinarische Aspekt nicht zu kurz und die Besucher an Stand ließen sich durch die Verkostung von Entensalami und heiß geräucherter Entenbrust gerne geschmacklich überzeugen. Dabei wurde im Gespräch auch erläutert, an welchen Kennzeichnungen regionale bzw. deutsche Ware im Lebensmitteleinzelhandel zu erkennen ist.
Darüber hinaus gab ein informativer Kurzfilm mit Videosequenzen Einblicke in einen konventionellen Pekingentenstall. Neben dem offenen Wasserangebot stehen den Tieren hier ausreichend Platz, viel frisches Stroh und Außenklimareize zur Verfügung.
Durchgängig hoher Besucherandrang
Auch Staatssekretärin Frauke Patzke schaute auf dem Stand vorbei, um sich über die Tätigkeiten der Arbeitsgruppe zu informieren. Aufgrund des durchgängig hohen Besucherandrangs am Stand und der insgesamt positiven Resonanz kann sich die Arbeitsgruppe Enten und Gänse eine Präsenz bei weiteren Veranstaltungen gut vorstellen. Das Vorhaben wurde unterstützt durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.