Kambodscha verzeichnete in diesem Jahr den fünften Todesfall durch Vogelgrippe.
Ein 52-jähriger Mann starb an dem Virus, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Er hatte Kontakt zu kranken und toten Hühnern. In Kambodscha befinden sich über 90 Prozent des Geflügels in Hinterhofhaltungen.
Wie verschiedene Medien Südostasiens berichten, ist in Kambodscha ein 52-jähriger Mann an der Vogelgrippe gestorben. Es ist der fünfte Todesfall dieses Jahres im Nachbarland von Thailand. Tests bestätigten laut kambodschanischem Gesundheitsministerium, dass der Mann sich mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infiziert hatte.
Das Opfer hatte zwei Tage vor seinem Tod Kontakt zu kranken und toten Hühnern. Er litt unter Fieber, Husten und Atembeschwerden, bevor er im Krankenhaus verstarb. Im vergangenen Monat hatte Kambodscha den vierten Todesfall durch Vogelgrippe in diesem Jahr zu verzeichnen. Ein elfjähriger Junge starb an dem Virus.
WHO: Bislang 43 Tote in Kambodscha durch Vogelgrippe
Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) starben zwischen 2003 und 2024 in Kambodscha insgesamt 43 Menschen an der Vogelgrippe. Bisher waren die meisten Menschen, die sich mit der Vogelgrippe infiziert haben, entweder Landwirte, die infizierte Tiere gehalten haben, oder Personen, die infizierte Tiere verzehrt haben.
Die Vogelgrippe in Kambodscha ist keineswegs neu. Der erste Ausbruch ereignete sich bereits 2003. In Kambodscha findet 93 Prozent der Geflügelproduktion des Landes in Hinterhofhaltungen statt. Diese gehen oft mit einer schlechteren Hygiene und einem höheren Risiko der Krankheitsübertragung auf den Menschen einher.

































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