Die Zahl der Ausbrüche von Vogelgrippe bei Säugetieren ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. In einem neuen Bericht nennt die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) 1.022 gemeldete Fälle im Jahr 2024 – 2023 waren es nur 459.
Die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) hat kürzlich einen Bericht zur globalen Tiergesundheit veröffentlicht. Ein Thema darin war die Vogelgrippe. Dem Bericht zufolge hat die Zahl der Ausbrüche bei Säugetieren im vergangenen Jahr stark zugenommen. 2024 wurden der WOAH zufolge weltweit 1.022 Ausbrüche gemeldet. Die Meldungen kamen aus insgesamt 55 Ländern oder Gebieten. Ein Jahr zuvor, 2023, waren es erst 459 Fälle gewesen.
Gefahr für Menschen nach wie vor gering
Demzufolge betraf die große Mehrheit der Infektionen im vergangenen Jahr Rinder in den USA. Aber auch Haustiere wie Katzen und Hunde waren betroffen. Laut WOAH bleibt das Risiko einer Ansteckung von Menschen nach wie vor gering. Die Infektionen bei Säugetieren könnten jedoch möglicherweise zu Mutationen führen, die eine Übertragung des Virus auf den Menschen ermöglichen.
In den letzten zwei Jahrzehnten starben weltweit über 630 Millionen Vögel an der Vogelgrippe bzw. wurden getötet. Damit stellt die Viruserkrankung eine der schwerwiegendsten globalen Bedrohungen für die Tiergesundheit dar. Der WOAH-Bericht betont die Notwendigkeit verstärkter Biosicherheitsmaßnahmen und wirksamer Impfprogramme, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Zudem wird eine verstärkte internationale Zusammenarbeit gefordert, auch um eine Kontrolle der Entwicklungen zu gewährleisten.

































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