Von links nach rechts: Erwout van Wolfswinkel von Vepymo, Malte Wolter von ab ovo und Jan Vroegindeweij von Het Anker.
Vepymo und Het Anker bündeln ihre Kräfte in Bad Bentheim, um gemeinsam eine modernisierte Brüterei zu betreiben und die Versorgung mit hochwertigen 5xD-Küken und Junghennen in Deutschland zu sichern.
Vepymo, Het Anker und ab ovo haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Vepymo-Brüterei im westdeutschen Bad Bentheim künftig gemeinsam zu betreiben. Laut Vepymo wurde die Brüterei erst letztes Jahr umfassend renoviert, modernisiert und mit der Orbem-Technologie zur Geschlechtsbestimmung ausgestattet.
Die Unternehmen Vepymo und Het Anker sind bereits in den Benelux-Ländern und in Deutschland aktiv in der Aufzucht und im Verkauf von Junghennen tätig. Seit Langem arbeiten sie zudem im Rahmen von Isacom BV zusammen, dem gemeinsamen Stammhaus von Dekalb White und Isa Brown.
Brüterei Bad Bentheim als Schlüsselstandort für 5xD-Küken
Die Kooperation soll vor allem die Brütereikapazität und die Nutzung der Orbem-Technologie verbessern. Außerdem eröffnet sie beiden Partnern die Möglichkeit, in Deutschland 5xD-Küken anzubieten. Durch die gebündelten Kapazitäten können größere Bestände an Küken und Junghennen versorgt und gemeinsam das Know-how zur Aufzucht hochwertiger Eintagsküken genutzt werden.
Nach dem aktuellen Modell wird die Brüterei in Bad Bentheim künftig von beiden Unternehmen gleichberechtigt genutzt, ähnlich wie es schon bei Isacom gehandhabt wird. Gleichzeitig bleiben Vepymo und Het Anker beim Verkauf ihrer Tiere weiterhin unabhängig voneinander am Markt aktiv.
Laut Het Anker-Direktor Jan Vroegindeweij war die Bio-Brüterei von ab ovo in Ahlen in den letzten zwei Jahren fast vollständig ausgelastet. Durch die zusätzliche Nutzung der Brüterei in Bad Bentheim kann Het Anker nun auch weiterhin konventionelle Küken und Junghennen in der 5xD-Qualität anbieten. Die anderen Brütereistandorte, wie Ahlen, Ochten und Geluwe, bleiben dabei unverändert eigenständig.
Unabhängiger Verkauf bleibt trotz enger Zusammenarbeit erhalten
Vepymo-Geschäftsführer Erwout van Wolfswinkel sieht die engere Kooperation als einen logischen Schritt im Rahmen der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Er betont, dass der Markt zunehmend komplexer wird und die Optimierung der Kosten entscheidend bleibt. Die gemeinsame Nutzung der Brüterei soll dabei helfen, auch künftig die Nachfrage nach Küken und Junghennen zu decken.
Eine wichtige Voraussetzung der Kooperation ist laut Vepymo, dass beide Partner ihre jeweilige Identität und Marktstrategie beibehalten. Da beide Unternehmen Produkte von Hendrix Genetics beziehen und aus dem gleichen Elterntierbestand schöpfen, kann die Zusammenarbeit ohne Wettbewerbsprobleme umgesetzt werden.

































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