Brasilien hat im März 2025 deutlich mehr Hühnerfleisch exportiert als im Vorjahresmonat. Wie der brasilianische Verband für tierische Proteine (ABPA) mitteilt, erreichten die Ausfuhren 476.000 Tonnen. Das sind 13,8 Prozent mehr als im März 2024.
Brasilien exportiert Rekordmenge an Hühnerfleisch
Besonders stark wuchsen die Exporte in die Europäische Union. Laut ABPA wurden in die EU 29,9 Prozent mehr Hühnerfleisch exportiert, insgesamt über 25.350 Tonnen.
Auch der Umsatz legte deutlich zu. Die brasilianischen Exporteinnahmen mit Hühnerfleisch stiegen im März 2025 um 18,5 Prozent auf 810 Millionen Euro, verglichen mit 683 Millionen Euro im März 2024.
Im gesamten ersten Quartal 2025 exportierte Brasilien 1,53 Millionen Tonnen Hühnerfleisch. Das entspricht einem Plus von 13,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Umsätze erreichten 2,36 Milliarden Euro und lagen damit 20,8 Prozent über dem Wert des ersten Quartals 2024.
Laut ABPA wurde im ersten Quartal 2025 erstmals die Marke von durchschnittlich 507.000 Tonnen Hühnerfleischexporten pro Monat überschritten. Das sei ein Meilenstein für die brasilianische Geflügelwirtschaft. Das Umsatzwachstum fiel dabei stärker aus als das Mengenwachstum – ein Hinweis darauf, dass vermehrt in höherwertige Märkte exportiert wurde.
China bleibt wichtigster Abnehmer für Brasiliens Geflügel
China blieb im März 2025 Brasiliens wichtigster Absatzmarkt für Hühnerfleisch. Laut ABPA stiegen die Exporte nach China um 19,3 Prozent auf 51.150 Tonnen. Weitere große Abnehmer waren Saudi-Arabien mit 44.650 Tonnen (+15,7 Prozent), die Vereinigten Arabischen Emirate mit 35.480 Tonnen (-21 Prozent), Japan mit 32.830 Tonnen (-5,5 Prozent) und Südafrika mit 29.980 Tonnen (-4,7 Prozent).
Absatz von Hühnerfleisch wächst auch in Mexiko und Südkorea
Während in einige asiatische und afrikanische Länder weniger Hühnerfleisch exportiert wurde, wuchs der Absatz in andere Regionen stark. In die Philippinen exportierte Brasilien 43,6 Prozent mehr Hühnerfleisch (27.650 Tonnen). Auch die Ausfuhren nach Mexiko (+52,4 Prozent auf 22.490 Tonnen) und nach Südkorea (+18,4 Prozent auf 16.430 Tonnen) legten deutlich zu.

































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