Die Freiland- und Biohaltung gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Während immer mehr Hennen draußen leben, verliert die Bodenhaltung leicht an Gewicht. Auch die letzten Kleingruppenhaltungen laufen aus.
Freiland- und Biohaltung legen spürbar zu
Die Haltungsbedingungen für Legehennen in Deutschland verändern sich weiter. Seit 2015 wächst der Anteil der Freiland- und Biohaltung deutlich. Im Jahr 2024 lebten 23,6 Prozent aller Legehennen in Freilandhaltung. Weitere 14,3 Prozent stammten aus ökologischer Haltung. Beide Formen gewinnen seit Jahren an Boden.
Bodenhaltung bleibt verbreitet – verliert aber Anteile
Trotz des wachsenden Interesses an Freiland- und Bioeiern bleibt die Bodenhaltung die dominierende Form. 57,7 Prozent aller Legehennen leben 2024 in Stallhaltung mit Auslauf im Innenbereich. Ihr Anteil sinkt jedoch seit Jahren langsam.
Kleingruppenhaltung spielt kaum eine Rolle
Die Kleingruppenhaltung spielt kaum noch eine Rolle. 2024 lag ihr Anteil nur noch bei 4,3 Prozent. Deutschland hat diese Form bereits 2016 verboten. Bestehende Anlagen besitzen jedoch eine Übergangsfrist, die Ende 2025 ausläuft. Damit verschwindet sie endgültig aus der deutschen Eierproduktion.

































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