Bei Austallkolonnen, die in Geflügelställen zum Einsatz kommen, gibt es viele ausländische Beschäftigte. Die Arbeit ist hart. Jetzt sind bei einer Kontrolle des Hauptzollamtes Osnabrück Firmen aufgefallen, die es dabei mit den Gesetzen nicht genau nehmen.
Wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) berichtet, haben Beamte des Hauptzollamts Osnabrück bei Durchsuchungen in den niedersächsischen Landkreisen Emsland, Cloppenburg und Rotenburg/Wümme 33 Arbeitskräfte aus Georgien ohne Arbeitserlaubnis gefunden. Sie wurden den Angaben zufolge beim Ausstallen in der Geflügelhaltung eingesetzt.
Razzien in Unterkünften und auf Betrieben
Nach Angaben eines Zollsprechers wurden bei den Razzien im März diesen Jahres 24 Georgier in Wohnunterkünften angetroffen und neun georgische Staatsbürger auf einem landwirtschaftlichen Betrieb bei Hähnchenfangarbeiten. Gegen sie seien Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet worden.
Sie müssen nun nach Aufforderung durch die Ausländerbehörden aus Deutschland ausreisen. Durch die rechtswidrige Arbeitsaufnahme hätten sie ihr dreimonatiges Aufenthaltsrecht verwirkt, hieß es.
Eine bulgarische Firma steht im Verdacht, seit Sommer 2023 georgische Staatsbürger für Firmen im Raum Emsland und Cloppenburg in der Geflügelhaltung eingesetzt zu haben, ohne eine Arbeitserlaubnis zu haben. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Osnabrück. Bereits bei früheren Ermittlungen wurden den Angaben zufolge 40 Georgier ohne Arbeitserlaubnis getroffen, die der bulgarischen Firma zuzuordnen waren.
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung/dpa




































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.