Hendrix Genetics übernimmt Pintobar: Geflügelzucht-Konzern baut Geschäft in Südeuropa aus

19 August 2026
Niederlande
ISA Brown

Hendrix Genetics baut sein Geschäft auf der Iberischen Halbinsel aus. Der international tätige Tierzuchtkonzern hat 100 Prozent der Anteile am portugiesischen Geflügelunternehmen Pintobar übernommen. Mit dem Zukauf stärkt Hendrix Genetics seine Produktion und Versorgung von Eier- und Geflügelerzeugern in Portugal und Spanien sowie auf Exportmärkten.

Hendrix Genetics übernimmt Pintobar vollständig

Hendrix Genetics hat den portugiesischen Geflügelzucht-Spezialisten Pintobar Exploração Avícola, Lda. übernommen. Nach Angaben des Unternehmens gingen 100 Prozent der Anteile mit Wirkung zum 31. Juli 2026 an Hendrix Genetics.

Mit dem Kauf erweitert der Zuchtkonzern seine Produktionskapazitäten auf der Iberischen Halbinsel. Von dort aus will Hendrix Genetics Kunden in Portugal und Spanien sowie auf internationalen Exportmärkten beliefern.
Beide Unternehmen arbeiten bereits seit vielen Jahren zusammen. Pintobar versorgte Eier- und Geflügelerzeuger dabei mit Genetik und technischer Unterstützung. Mit der vollständigen Übernahme führt Hendrix Genetics diese Zusammenarbeit nun unter einem gemeinsamen Eigentümer fort.

Pintobar betreibt Zucht- und Brütereistandorte

Pintobar wurde 1982 gegründet, die Wurzeln des Unternehmens in der Geflügelzucht reichen jedoch bis in die 1960er-Jahre zurück.

Das portugiesische Unternehmen betreibt Zuchtanlagen, erzeugt Bruteier und verfügt über eigene Brütereikapazitäten. Von dort beliefert Pintobar Kunden in Portugal und weiteren Märkten.

Nach Unternehmensangaben erwirtschaftet Pintobar einen Jahresumsatz von rund 20 Millionen Euro und beschäftigt etwa 125 Mitarbeiter.

Hendrix Genetics stärkt Position auf der Iberischen Halbinsel

Für Hendrix Genetics ist die Übernahme Teil seiner langfristigen Strategie in der spanischen und portugiesischen Geflügelwirtschaft. Der Konzern will mit den zusätzlichen Kapazitäten vor allem die regionale Versorgung absichern und seine Kunden vor Ort stärker unterstützen.

Damit gewinnt Hendrix Genetics nicht nur zusätzliche Produktionskapazitäten, sondern integriert einen etablierten Anbieter mit eigenen Strukturen für Zucht, Bruteierproduktion und Brüterei.

Mitarbeiter und Führungsteam sollen bleiben

Für Kunden und Lieferanten soll sich durch den Eigentümerwechsel zunächst wenig ändern. Hendrix Genetics kündigt an, den laufenden Betrieb ohne Unterbrechung fortzuführen.

Auch das bestehende Führungsteam und die rund 125 Mitarbeiter sollen im Unternehmen bleiben. Damit will der Konzern Fachwissen, Kundenbetreuung und Produktversorgung während der Integration sichern.

Geflügelnews
Bild: Hendrix genetics
Quelle: Hendrix genetics

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