Mit 816.000 Euro Kapital je Erwerbstätigen (ohne Boden) gehört die Landwirtschaft zu den kapitalintensivsten Branchen. Auf der Agrarfinanztagung 2025 forderte DBV-Präsident Joachim Rukwied für Betriebe einen besseren Zugang zu Investitionsmitteln und steuerfreie Risikorücklagen.
Auf der Agrarfinanztagung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Berlin forderte DBV-Präsident Joachim Rukwied die EU-Kommission und die künftige Bundesregierung auf, bessere Rahmenbedingungen für Investitionen in die Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft zu schaffen. Investitionen in die Landwirtschaft müssten eine strategische Priorität in Europa genießen.
Steuerfreie Risikorücklage für Betriebe
Der Vereinfachungsvorschlag der EU-Kommission zur Nachhaltigkeitsberichterstattung sei ein wichtiges Zeichen und politisch ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es brauche darüber hinaus deutliche, an die Landwirtschaft angepasste Vereinfachungen bei den Nachhaltigkeitskriterien, einen besseren Zugang zu Investitionsmitteln und stärkere Risikoinstrumente auf den Betrieben wie die steuerfreie Risikorücklage. Hier müsse die neue Bundesregierung Verantwortung übernehmen.
Mit heute 816.000 Euro Kapital je Erwerbstätigen (ohne Boden) gehört die Landwirtschaft zu den kapitalintensivsten Branchen der deutschen Wirtschaft. „Dabei ist die Landwirtschaft mit ihren hohen Sicherheiten ein absolut solider Kunde für die Banken“, so der DBV-Präsident. Rukwied u.a. unternehmerische Freiräume. „Derzeit werden Landwirte und Hausbanken stark durch immer neue regulatorische Anforderungen belastet.“ Es brauche einen echten Systemwechsel, der die Landwirtschaft als nachhaltigen Wirtschaftszweig stärke.

































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