Die bayerische Geflügelwirtschaft trauert um Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Der Landesverband würdigt seinen Einsatz für die heimische Landwirtschaft und die Menschen in Bayern. Auch für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Geflügelwirtschaft hatte sich Aiwanger wiederholt starkgemacht.
Der plötzliche Tod des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger hat in der Geflügelwirtschaft große Bestürzung ausgelöst. Der Landesverband der bayerischen Geflügelwirtschaft nimmt Abschied von einem Politiker, der sich aus Sicht des Verbandes mit großem Engagement für die Landwirtschaft und die Menschen im Freistaat eingesetzt hat.
„Die Nachricht vom plötzlichen Tod von Staatsminister Hubert Aiwanger hat uns schwer erschüttert“, erklärt Robert Schmack für den Landesverband der bayerischen Geflügelwirtschaft. Der Verband spricht Aiwangers Lebenspartnerin, seinen Kindern und der gesamten Familie sein aufrichtiges Beileid aus.
Bayerische Geflügelwirtschaft würdigt Hubert Aiwangers Engagement
Der Landesverband erinnert an Aiwangers Einsatz als Bürger, Landwirt und Wirtschaftsminister. Er habe sich in bewundernswerter Weise für die Interessen der Menschen in Bayern starkgemacht.
„Dafür sind wir besonders dankbar und trauern wie so viele Freunde und Wegbegleiter um einen besonderen Menschen“, heißt es in dem Nachruf, den Robert Schmack im Namen des Landesverbandes unterzeichnet hat.
Hubert Aiwanger setzte sich für heimische Geflügelhalter ein
Auch für die deutsche Geflügelwirtschaft hatte sich Aiwanger als politischer Fürsprecher eingesetzt. Der gelernte Agraringenieur trat für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft und den Erhalt regionaler Wertschöpfungsketten ein.
Im Februar 2024 forderte er unter anderem, die deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung an die europäischen Vorgaben anzupassen. Er kritisierte zusätzliche nationale Auflagen, die aus seiner Sicht deutsche Geflügelhalter und Schlachtunternehmen gegenüber ausländischen Wettbewerbern benachteiligten.
Aiwanger warnte davor, dass strengere deutsche Vorschriften die heimische Geflügelproduktion schwächen und den Import von Geflügelprodukten begünstigen könnten. Er setzte sich deshalb dafür ein, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Geflügelwirtschaft zu erhalten.
Mit Hubert Aiwanger verliert die bayerische Geflügelwirtschaft einen Politiker, der die Anliegen der heimischen Erzeuger aufgriff und sich öffentlich für ihre wirtschaftlichen Interessen einsetzte.










































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