Statt Milchkühen hält Raphael Populorum heute 9.000 Bio-Legehennen. Der Junglandwirt setzt auf tiergerechte Ställe, moderne Technik und eigene Eiervermarktung.
Raphael Populorum ist 29 Jahre alt, Biojunglandwirt und zukünftiger Hofübernehmer im niederösterreichischen Waldviertel. Gemeinsam mit seinen Eltern hat er den landwirtschaftlichen Betrieb neu ausgerichtet: Statt Milchviehhaltung setzt die Familie heute auf die Bio-Legehennenhaltung. Insgesamt leben mittlerweile 9.000 Bio-Legehennen auf dem Betrieb.
Der Familienbetrieb wirtschaftet bereits seit 2001/2002 biologisch. Neben 60 Hektar Ackerland und 20 Hektar Forst bilden die Bio-Legehennenhaltung und die Direktvermarktung wichtige Standbeine. Etwa 10 bis 15 Prozent der Eier werden regional an Nahversorger, Regionalläden und Großküchen vermarktet.
Holzställe mit Wintergärten: So leben die 9.000 Bio-Legehennen
Bei der Stallgestaltung stehen Tierwohl und Beschäftigungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Die Ställe sind in Holzbauweise errichtet und verfügen über Wintergärten, Sandkisten, Stroh- und Heuballen sowie Picksteine. Im Auslauf können sich die Hennen frei bewegen.
Automatische Eierabnahme spart Arbeit im Geflügelstall
Auch die Technik erleichtert die tägliche Arbeit: Mit dem Damtech Optipack 70 werden die Eier automatisch gezählt, gestempelt und auf 30er-Höcker gestapelt. Das spart Arbeitszeit und reduziert den manuellen Aufwand bei der Eierabnahme. Für Raphael Populorum ist die Umstellung eine Investition in die Zukunft. Er ist überzeugt, dass die Bio-Legehennenhaltung in Österreich gute Perspektiven bietet und sich gut in den biologischen Betriebskreislauf integrieren lässt.










































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