Neuer Geflügelpest-Fall: H5N1 trifft Putenzuchtbetrieb mit 6.800 Tieren

29 Juli 2026
Biosicherheit
Geflügelpest

Die Geflügelpest ist in Niedersachsen erneut aufgetreten. Im Landkreis Friesland wurde das hochpathogene Aviäre-Influenza-Virus H5N1 in einer Putenelterntierhaltung mit rund 6.800 Tieren nachgewiesen. Der Betrieb wird geräumt, während die Behörden Sperrzonen einrichten und alle Geflügelhalter zu strikter Biosicherheit aufrufen.

Geflügelpest erneut in Niedersachsen nachgewiesen

Im Landkreis Friesland ist die hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) ausgebrochen. Betroffen ist eine Putenelterntierhaltung in der Gemeinde Wangerland mit rund 6.800 Tieren. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wies zunächst ein Influenza-A-Virus des Subtyps H5 nach. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte anschließend den hochpathogenen Erreger H5N1.

Bestand wird geräumt, Restriktionszonen eingerichtet

Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wird der betroffene Bestand gekeult. Der Landkreis Friesland richtet zudem die gesetzlich vorgeschriebenen Restriktionszonen ein. Dazu gehören eine Schutzzone mit einem Radius von mindestens drei Kilometern sowie eine Überwachungszone von mindestens zehn Kilometern rund um den Betrieb.

Behörden rufen zu konsequenter Biosicherheit auf

Die zuständige Veterinärbehörde will die Allgemeinverfügung und weitere Informationen zu den Restriktionsgebieten zeitnah veröffentlichen. Geflügelhalter werden daran erinnert Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umzusetzen, um eine weitere Verbreitung der Geflügelpest zu verhindern.

Geflügelnews
Bild: Geflügelnews

Reagieren

Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.