Der Putenvermehrer Kartzfehn ist in diesem Jahr das erste Mal dabei auf den AGRAR Unternehmertagen in Münster. Die Stimmung ist infolge der zahlreichen Fälle von Vogelgrippe auf Putenbetrieben in diesem Winter angespannt. Es gibt viel zu reden – auch dafür ist Gelegenheit auf der Messe, sagt Geschäftsführer Daniel Diephaus.
Daniel Diephaus und sein Team auf dem Messestand vom Moorgut Kartzfehn sind sehr zufrieden nach den ersten Tagen auf den AGRAR Unternehmertagen in Münster. Sie sind in diesem Jahr das erste Mal dabei und freuen sich über die gute Resonanz.
Putenmastbetriebe waren in diesem Herbst/Winter besonders stark von der Vogelgrippe betroffen. Angesichts der bald einsetzenden Rückkehr der Zugvögel bleibt die Sorge, dass der eigene Bestand infiziert werden kann.
So wundert es nicht, dass die Vogelgrippe wichtiges Thema in den Gesprächen auf der Messe war und dabei auch die viel diskutierte Impfung. Zu Letzterem sagt Daniel Diephaus: „Die Impfung von zum Beispiel Zuchttieren ist momentan einfach ein zweischneidiges Schwert. Zum einen wünschenswert, um Tiere zu schützen, zum anderen wegen der derzeitigen Folgen im Handel wirtschaftlich kaum darstellbar.“
Für die Betriebe ist Biosicherheit oberstes Gebot. Daniel Diephaus: „Wir haben schon sehr hohe Standards, jeder schaut noch nach Optimierungspotenzial.“ Auch Kartzfehn verfolge diesbezüglich neue Ansätze. So will man ein Pilotprojekt starten mit einem Stalleinrichter und dem Laserzentrum Hannover. Ansatz ist, die Stallluft mittels Lasertechnik zu hygienisieren.

































Reagieren
Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.