Mit einer für die US-amerikanische Eierindustrie revolutionären Innovation hat eine Brüterei in Iowa als erste eine automatisierte Geschlechtsbestimmung während der Brut eingeführt. Dazu wird sie die Cheggy-Technologie des deutschen Unternehmens Agri Advanced Technologies (AAT), Tochter der EW Group nutzen.
Eine identische Maschine wurde in Texas installiert. Bereits im Dezember 2024 sollen die ersten Küken an den Vorreiter im Handel - NestFresh Eggs - ausgeliefert werden. Ab Juni 2025 gelangen die Eier von in-ovo geschlechtsbestimmten Hennen auf den Markt.
„Mit Cheggy bedienen wir effizient und präzise die steigende Nachfrage nach artgerecht und nachhaltig erzeugten Lebensmitteln“, sagt Geschäftsführer Jörg Hurlin. Seit 2019 setzt AAT die Cheggy-Technologie in Europa ein und ist Marktführer bei braunen Legehybriden.
So funktioniert die Geschlechtsbestimmung mit Cheggy
Cheggy erkennt mithilfe hyperspektraler Messtechnik die Gefiederfärbung von Embryonen. Die Eischale bleibt intakt, Embryonen werden nicht verletzt. Mit einer Leistung von bis zu 25.000 Eiern pro Stunde erfüllt die kompakte und ressourcensparende Maschine die Anforderungen moderner Brütereien. Während einer Demonstration am 10. Dezember zeigten AAT und NestFresh die Arbeitsweise der Cheggy-Maschine.
Die In-ovo-Geschlechtsbestimmung löst das Problem männlicher Küken, die weder in der Eier- noch in der Fleischerzeugung genutzt werden können. „Wir sind stolz, als Erste diese innovative Technik einzusetzen“, betont Jasen Urena, Vizepräsident von NestFresh Eggs.

































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