Vogelgrippe: Ausbruch auf Putenmastbetrieb im Emsland

01 Dezember 2023
Biosicherheit
Vogelgrippe

Symbolbild

In einem Putenmastbetrieb mit 18.000 Tieren im Landkreis Emsland (Niedersachsen) wurde das hochpathogene Influenza A Virus des Subtyps H5N1 nachgewiesen. In der Schutz- und Überwachungszone befinden sich weitere 135 gewerbliche Geflügelbetriebe. 

Zu den Maßnahmen, die der Landkreis Emsland zum Schutz vor einer weiteren Verbreitung des Virus erlassen hat, zählt die Einrichtung einer Schutzzone im Umkreis von 3 km um den betroffenen Betrieb. In der Schutzzone sind elf gewerbliche Betriebe mit 258.830 Stück Geflügel von den Maßnahmen betroffen. Darüber hinaus wird eine Überwachungszone im Radius von 10 km um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet. Hier befinden sich 124 gewerbliche Betriebe mit über 4,1 Mio. Tieren.
Für die Schutzzone ist ein Falltiermonitoring zweimal wöchentlich vorgesehen. Betriebe, die Anzeichen einer möglichen Infektion von Vogelgrippe in ihrem Bestand entdecken, sind verpflichtet, diese umgehend über ihren Haustierarzt abzuklären. Der Verdacht muss unverzüglich gemeldet werden.

Weiterhin wurde die Aufstallung des Geflügels in den beiden Restriktionszonen verfügt. Die besondere Beachtung von Hygienemaßnahmen wurde ebenfalls angeordnet. Die Schutzzone enthält teilweise weitergehende Maßnahmen als die Überwachungszone. Um einer Virusverschleppung aus infizierten Beständen vorzubeugen, sind die genannten Maßnahmen konsequent durchzuführen.

Christa Diekmann-Lenartz
Bild: Christa Diekmann-Lenartz

Reagieren

Geflügelnews lädt Sie ein, auf Artikel zu reagieren und schätzt Reaktionen mit Inhalt. Die Redaktion behält sich das Recht vor, beleidigende oder kommerziell motivierte Reaktionen ohne Angabe von Gründen zu entfernen.