Masthähnchenproduktion - leistungstärker und umweltverträglicher dank Mycosorb

31 August 2022
Futter
Masthähnchen in der Masthähnchenproduktion bei der Fütterung

Setzt man einem mit Mykotoxinen belasteten Masthühnerfutter einen Hefezellwandextrakt zu, kann dies bei den Tieren zur Steigerung des Fleischansatzes, zur Verbesserung der Rentabilität und zu einer Verringerung des CO2-Fußabdrucks betragen. Dies zeigen Daten einer aktuellen Studie der amerikanischen Firma Alltech. Das Unternehmen ließ hierbei sein Produkt Mycosorb testen. 

In der Studie des Unternehmens Alltech wurden die Auswirkungen von Mykotoxinen auf die Gewichtszunahme, die Futteraufnahme (FI), die Futterverwertung (FCR), den Europäischen Geflügeleffizienzfaktor (EPEF) und die Sterblichkeit von Masthühnern analysiert und der Einfluss des Hefezellwandextraktes Mycosorb untersucht. Der CO2-Fußabdruck mit und ohne Einsatz von Mycosorb wurde ebenfalls geschätzt.

Leistungen verbessert

Die Analyse kam zu dem Ergebnis, dass Mycosorb im Masthühnerfutter zur Minimierung von Leistungseinbußen bei den Tieren betragen kann, sich positiv auf die Leistung und Gesundheit der Masthühner auswirkt und darüber hinaus hilft, die Kohlenstoffemissionen der Produktion zu senken. Wenn Mycosorb bei einer Mykotoxinbelastung des Futters verabreicht wurde, führte es bei einer durchschnittlichen Mastdauer von 35,5 Tagen bei den Tieren zu einer signifikant höheren Gewichtszunahme (plus 65,48 Gramm), einer besseren Futterverwertung (minus 0,05 Punkte), einer höheren Futteraufnahme (plus 99,39 Gramm), und einer geringeren Sterblichkeit (minus1,74 Prozent).

Kleinerer CO2-Fußabdruck

Eine simulierte Ökobilanz für einen Mastbetrieb mit 100.000 Tieren zeigte, dass Mycosorb auch einen durch Mykotoxine verursachten Anstieg des CO2-Fußabdrucks abmildern kann. So führte die Aufnahme von Mycosorb während einer Mykotoxinbelastung zu einer höheren Anzahl verkaufsfähigerTiere (plus 1.740 Stück), einer Zunahme des erzeugten Lebendgewichts (plus 11,1 Tonnen), geringeren Emissionen pro Tier (-0,12 kg CO2-Äquivalent), geringeren Emissionen pro KIlogramm Lebendgewicht (minus 0,10 kg CO2-Äquivalent) und geringeren Emissionen pro Kilogramm Schlachtgewicht (minus 0,14 kg CO2-Äquivalent). Bei 100.000 Masthühnern bedeutet dies eine Verringerung um insgesamt 25,41 Tonnen CO2-Äquivalent, was einem Jahresverbrauch von 17 PKWs entspricht.

Text:
Cordula Moebius

Cordula Moebius

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Bild: Geflügelnews

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